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Neue Ostsee-Verpflichtungserklärung von UPM verlagert das Ablassen von Schiffsabwasser vom Meer ans Land

Pressemitteilung 8.6.2022 10:00 EEST

UPM ist das erste als Befrachter und Charterer agierende Unternehmen in Finnland, das die Abwässer seiner Schiffstransporte an Land ablassen und bei der Abwasserbehandlung Kreislauflösungen einsetzen wird. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung wurde am heutigen Welttag der Ozeane gegenüber der Baltic Sea Action Group abgegeben. Das neue Betriebsmodell wird in Rauma, Hamina, Kotka und Pietarsaari eingeführt, den vier wichtigsten Häfen für die Geschäftstätigkeiten von UPM.

„Eine verantwortungsvolle Abfallentsorgung bei Seetransporten und der Einsatz moderner Technologien beim Umgang mit Schiffsabfällen ist für UPM eine selbstverständliche strategische Wahl”, sagt Lauri Rikala, Director, Global Break Bulk Shipping, UPM. „Wir arbeiten bereits seit mehr als zehn Jahren aktiv mit der Baltic Sea Action Group (BSAG) zusammen und haben ihr gegenüber schon mehrere Verpflichtungserklärungen abgegeben. Daher lag es für uns auf der Hand, auch bei diesem Projekt unsere Anstrengungen und unser Knowhow zu bündeln.”

„Die Verpflichtungserklärung von UPM als maßgeblicher Befrachter und Charterer hat Auswirkungen auf die Tätigkeit von Reedereien, Schiffen und Häfen. Darüber hinaus ist sie ein Ansporn für andere Unternehmen, die ihre Produkte per Seefracht transportieren, und die nachhaltige Schiffstransporte, Kreislaufwirtschaft und das Wohl der Ostsee fördern wollen”, sagt Elisa Mikkolainen, Project Director, Maritime Affairs, BASG. „Unser Ziel ist es, dass auch Frachtschiffe in Zukunft ihre Abwässer nur noch an Land ablassen. Gemeinsam schaffen wir den Wandel!".

Kreislauflösungen für die Abwassernutzung

Die Ostsee-Verpflichtungserklärung gilt für die Jahre 2022–2026 und konzentriert sich auf die Förderung der BSAG-Initiative Ship Waste Action (SWA, Schiffsabfallaktion). Ziel der Initiative ist die Einführung eines Betriebsmodells, bei dem das Abwasser von Frachtschiffen im Hafen abgelassen wird und die darin enthaltenen Nährstoffe mit Hilfe von Kreislauflösungen recycelt werden. UPM untersucht zum Beispiel gerade Möglichkeiten, die aus Schiffsabwasser gewonnenen recycelten Nährstoffe in den werkseigenen Abwasserreinigungsanlagen einzusetzen. Damit unterstützt das Unternehmen die Erreichung seines Ziels bis 2030, bei der Abwasserreinigung ausschließlich Recycling-Nährstoffe zu nutzen.

Die Verpflichtungserklärung von UPM ist ein maßgeblicher Entwicklungsschritt angesichts der Tatsache, dass Ablassen des Abwassers Frachtschiffen ins Meer nach wie vor legal ist. „Technisch gesehen ist das Ablassen von Abwasser an Land keine Herausforderung, aber es muss gut geplant und koordiniert werden. Unser Ziel ist es, dieses Modell sowohl bei den von uns selbst betriebenen Schiffen einzusetzen, als auch unsere langfristigen Chartervertragspartner und Frachtvermittler dazu zu verpflichten“, erklärt Lauri Rikala.

Zusätzlich zum Ablassen von Abwasser an Land wird UPM gemeinsam mit der Baltic Sea Action Group untersuchen, welche Möglichkeiten es gibt, an Land abgelassenes Waschwasser von Frachtschiffen wiederzuverwenden.

Medienmaterialien zum Download und weitere Informationen zur Verpflichtungserklärung und zur Initiative Ship Waste Action finden Sie hier.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Lauri Rikala, Director, Global Break Bulk Shipping, UPM, Tel. +358 (0)40 571 1421
Elisa Mikkolainen, Project Director, Maritime Affairs, BSAG, Tel. +358 (0)40 660 1829

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Die Baltic Sea Action Group, BSAG, ist eine 2008 in Finnland gegründete gemeinnützige Stiftung, deren Ziel es ist, das ökologische Gleichgewicht der Ostsee durch zentral koordinierte Maßnahmen wiederherzustellen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Projekten mit möglichst großer und langfristiger Wirkung.

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