Erfolgreiche Nutzung von Solarenergie bei UPM Shotton

Erneuerbare Energie hat bei den von UPM Shotton in den vergangenen 10 Jahren in puncto Umweltverantwortung erzielten Erfolgen eine wichtige Rolle gespielt. Die Umstellung auf 100 % erneuerbare Energie begann 2006 mit der Inbetriebnahme eines Biomassekraftwerks mit Kraft-Wärme-Kopplung. Durch besonderes Augenmerk auf Energieeffizienz hat das Werk den Verbrauch von konventionellem Strom aus dem öffentlichen Netz laufend reduziert. Die Entwicklung des Solarparks bedeutet, dass der Bezug von Fremdstrom nahezu um die Hälfte reduziert werden kann.

Ziel bis 2030

Der Bau des größten Solarparks in UK in der Gemeinde Shotwick in Cheshire, gleich neben dem Werksgelände von UPM Shotton, bietet UPM eine weitere Gelegenheit, sein ehrgeiziges Ziel zu erreichen, bis 2030 die fossilen Kohlendioxidemissionen um 30 % zu reduzieren. Der ca. 89 ha (220 Acres) große Solarpark wird von British Solar Renewables in Zusammenarbeit mit der auf erneuerbare Energie spezialisierten WeLink Group errichtet. Mit 250.000 hochmodernen Photovoltaik-Paneelen und fortschrittlichster Umwandlungstechnologie verfügt die Anlage über eine durchschnittliche Kapazität von 64.646 MWh/Jahr. Dank einer direkten Verbindung mit dem Werk UPM Shotton kann die Papierfabrik nun bei Tageslicht zu 100 % mit erneuerbarer Energie betrieben werden.

Verantwortung in der Praxis

Andrew Bronnert, Head of Energy & Operational Support, UPM Shotton: „Die jüngste Entwicklung bedeutet, dass unsere Energieversorgung eine der modernsten im Produktionsbereich ist und wir nun sogar noch umweltfreundlicher agieren können als bisher."

Die Inbetriebnahme einer zweiten mit überschüssigem Dampf aus der KWK-Anlage betriebenen Dampfturbine im Dezember bedeutet, dass das Werk hinsichtlich der Erreichung seiner Energieeffizienzziele im Plan liegt und damit maßgeblich zu den Nachhaltigkeitszielen des Konzerns bis 2030 beiträgt.