Calcit zum Zulieferer des Jahres der Papiergeschäftsbereiche von UPM gewählt

Press Release 20.11.2017 09:00 UTC

Der slowenische Füllstofflieferant Calcit hat bei der Lieferantenbewertung von UPM Paper ENA und UPM Specialty Papers den ersten Platz erreicht. Das Unternehmen hat seine Produkte und Verfahrensweisen entwickelt, um den Bedürfnissen der Papierindustrie entsprechen.

 

Füllstoffe und Pigmente gehören zu den Eckpfeilern der Papierherstellung. Calcit d.o.o., das sich auf die Fertigung von Kalziumkarbonat spezialisiert hat, liefert GCC (Ground Calcium Carbonate = gemahlenes Kalziumkarbonat) an UPMs Papierfabriken in Augsburg, Plattling und Ettringen.

Calcit kann aufgrund seiner Innovationen wettbewerbsfähige Produkte anbieten, mit deren Hilfe UPM die bei der Papierherstellung entstehenden Kosten senken konnte. GCC ist ein preiswerterer Füllstoff als beispielsweise das häufig verwendete Kaolin.

„GCC Produkte sind äußerst wettbewerbsfähig und auf dem Markt gibt es nur wenige Hersteller. Calcit ist einer davon. Die Zusammenarbeit mit Calcit ist einfach, das Unternehmen ist sehr agil und hoch motiviert, neue Produkte zu entwickeln“, berichtet Thomas Günther, Director, Pigment Sourcing bei UPM in Augsburg.

Die Zusammenarbeit zwischen Calcit und UPM hat bereits vor vielen Jahren begonnen. Einen großen Schritt nach vorne machten die Partner dabei 2013, und seither haben sich die Liefermengen von Calcit vervielfacht.

„Wir haben einen guten Draht zur Geschäftsleitung von Calcit. Wenn wir einen Wunsch äußern, wir dies nach Möglichkeit in der Produktenwicklung berücksichtigt. Die Zusammenarbeit ist äußerst fair und respektvoll“, fügt Thomas Günther hinzu.

 

UPM hat die kaufmännischen, technischen und mit den Lieferketten verbundenen Leistungen von mehr als 60 Lieferanten verglichen. Calcit hat in allen drei Teilbereichen hervorragend abgeschnitten.

Für den Sieger ist der Titel Zulieferer des Jahres die bisher größte Auszeichnung aus der Branche. „Die Auszeichnung motiviert uns, unsere gute Arbeit auch in Zukunft fortzusetzen. Wir haben die richtigen Entscheidungen getroffen und uns in Geduld geübt. Man muss das liefern, was der Kunde braucht, und zwar so, dass es es keine Reklamationen gibt“, stellt Calcits Geschäftsführer Matevž Kirn fest. „Die Papierindustrie befindet sich derzeit in einem gewaltigen Umbruch, und wir müssen unsere Produkte an den Bedarf anpassen“, fährt er fort.

Calcit verfügt über Produktionsstätten in Kroatien und Slowenien. Seine Produktentwicklung ist dynamisch, und die Qualität gleichmäßig hoch. Ziel des Unternehmens ist es, mit seinen Produkten die Verwendung von Kaolin in der Papierherstellung zu ersetzen.

„Wir freuen uns über die gestiegenen Liefermengen an UPM, aber wir möchten die Lieferungen natürlich in Zukunft noch weiter steigern. Außerdem möchten wir neue vielversprechende Produkte entwickeln. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten“, so MatevžKirn.

 

Die gemeinsamen Bemühungen von Calcit und UPM werden auch bei den Logistiklösungen deutlich. In diesem Jahr wurde das Kalziumkarbonat von den Fabriken des Unternehmens in ganzen Zuglieferungen anstelle von einzelnen Waggons auf die Reise geschickt. „Wenn 20 bis 30 Waggons gemeinsam aus Kroatien oder Slowenien zu unserer Fabrik fahren, werden die Lieferzeiten kürzer und die Lieferungen kommen sicherer und kosteneffizienter ans Ziel“, erklärt Thomas Günther.

Calcit möchte seinen Kunden zuverlässigen Service bieten. Ziel des Unternehmens ist es, zu wachsen und die preiswerten Füllstoffe auch an nordeuropäische Papierfabriken zu liefern.

 

Text: Helen Moster